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Zahnarzt Dr. Michael Petersson
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22761 Hamburg - Bahrenfeld/Othmarschen

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Funktionsdiagnostik / CMDFunktionsdiagnostik

Das Kiefergelenk ist ein kompliziertes Dreh- Gleitgelenk und ist in seiner Funktion von Zähnen und dem umgebenden Band-,Kapsel- und Muskelapparat abhängig. Das Gelenk setzt sich aus der Gelenkpfanne (als Bestandteil der Schädelbasis/Cranium) und dem Gelenkkopf (als Bestandteil des Unterkiefer/Mandibula) zusammen.

Kiefergelenkerkrankungen sind vor allem Ausdruck einer Funktionsstörung des Kauorgans und werden neusprachlich als CMD bezeichnet. Die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion ist also eine funtionelle Erkrankung und das Resultat eines gestörten Zusammenspiels der Zähne, der Kaumuskeln und der Kiefergelenke.

Das Kausystem

CMD zählt zu den häufigsten Erkrankungen in der Zahnmedizin. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist zur Diagnostik und Therapie von CMD, je nach Schweregrad der Erkrankung, die Zusammenarbeit in Teams verschiedener Fachrichtungen erforderlich. Zahnnmedizin, Physiotherapie, Orthopädie oder Psychosomatik arbeiten je nach Schwere der Erkrankung zusammen.

Die Kiefergelenkdiagnostik und Funktionsanalyse in der Zahnmedizin sucht nach bestimmten Anzeichen im Kausystem der Gelenke, Zähne und Muskulatur.

  • Zähneknirschen und -pressen, vor allem nachts und/oder bei seelischer Anspannung
  • Schmelzrisse und Abradierungen an den Zähnen
  • Herausbrechen von Teilen vorhandener Füllungen oder am Zahnersatz
  • Schmerzen im Kopf- und Gesichtsbereich (vor allem in der Wangen-, Schläfen- und Mundbodenmuskulatur, sowie der Muskulatur der Halswirbelsäule)
  • Knack- und Reibegeräusche der Kiefergelenke (zumal, wenn diese mit Bewegungseinschränkungen verbunden sind)
  • ungleichmäßige und asymmetrische Bewegungen des Unterkiefers
  • Einschränkungen der Mundöffnung insgesamt.

Zur Verfügung stehen dabei manuelle Techniken aber auch instrumentelle mechanische und elektronische Verfahren zur Diagnostik. Die Ergebnisse dieser Registrierungen werden in Formblättern und zahntechnischen Modellen festgehalten, analysiert und ausgewertet.

Am Anfang der zahnärztlichen Therapie steht, nach der Funktionsdiagnostik, in vielen Fällen die gezielte Behandlung mit Aufbißbehelfen und speziell konstruierten „Bißschienen", sowie eine begleitende Physiotherapie.

Weitere Informationen finden Sie auch im Bereich zur Schienentherapie.

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