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Zahnarzt Dr. Michael Petersson
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22761 Hamburg - Bahrenfeld/Othmarschen

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Bei Zähneknirschen Schienentherapie

Jeder zweite oder dritte Deutsche erlebt Zeiten, in denen er im Schlaf oder am Tage übermäßig mit den Zähnen knirscht – ein Ereignis, das Bruxismus genannt wird. Bruxismus ist das Pressen und Reiben der Zähne aufeinander.

Aber auch der unbezahnte Kiefer kennt dieses muskuläre Bewegungsmuster. Beim Bruxismus handelt es sich zunächst um eine unwillkürliche Muskelaktivität, die jeden Menschen betrifft. Diese muskuläre phasische (rhythmisch) oder tonische (nicht-rhythmisch) Aktivität stellt nicht zwangsläufig eine Erkrankung dar.

Der Anpressdruck und die Häufigkeit dieser Muskelaktivität bestimmen den krankmachenden Einfluss auf die beteiligten Strukturen, wie Zähne, Zahnbetten, Kieferknochen, Kiefergelenke und Muskulatur. Das Tückische dabei: Das Verhalten wird allenfalls vom Partner oder vom Zahnarzt bemerkt, da die muskuläre Hyperaktivität oftmals im Schlaf oder tagsüber unbewußt stattfindet.

Stress als Auslöser?

Die Vermutung liegt nahe, dass Stress die Schwelle zum Knirschen senkt. Während die einen eher unter Schlafstörungen leiden, kauen andere buchstäblich auf ihren Problemen herum und knirschen dabei mit den Zähnen. (der Volksmund kennt die Redensart: beiß die Zähne zusammen).

Passungenauigkeiten und Zahnfehlstellungen

Eine fehlerhafte Verzahnung durch Zahnfehlstellungen oder passungenauen Zahnersatz kann ebenfalls ein Aufforderungssignal für die Kiefermuskulatur darstellen, das Gleithindernis zu beseitigen und die fehlerhafte Kieferhaltung durch Glattschleifen des Störfeldes an der Zahn-, oder Zahnersatz-Oberfläche, zu beseitigen.

Haltungsfehler führen zu Verspannungen

Eine weitere Theorie vermutet einen Cofaktor als Ursachen für das nächtliche Zähneknirschen in tieferen Haltungsfehlern der Wirbelsäule oder des Beckens (das Becken ist die Heimat der Kiefergelenke).

Statische Fehler in den tragenden Skelettanteilen wie Beine, Becken und Wirbelsäule können auch zu muskulären Problemen im Schultergürtel und im Nacken-/Halsbereich führen. Diese wirken sich dann wiederum auf die Kaumuskulatur aus. Dadurch kann es zu deutlichen Verspannungen im Hals-Kieferbereich und in der Folge zum Zähneknirschen kommen.

Folgen von Bruxismus / Zähneknirschen

Etwa 15 Prozent der Betroffenen müssen mit einer Vielzahl von teils unangenehmen Folgeerscheinungen leben: So treten nicht selten Risse im Zahnschmelz, zuweilen verbunden mit Zahnschmerzen auf.

Ein erhöhtes Karies- und Parodontose-Risiko durch funktionelle Überlastung und Abnutzung der Strukturen am Zahn und/oder am Zahnhalteapparat stellen ebenfalls eine Folgeerscheinung dar. Dies zeigt sich vielfach durch einen lokalen Rückgang des Zahnfleisches und auch des Kiefer-Knochens.

Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Überlastungen der Kiefergelenke und auch Kopfschmerzen sind oftmals die Folge von Bruxismus.

Hilfe durch eine Aufbiss-Schiene und Physiotherapie

Spätestens jetzt kommt ihr Zahnarzt ins Spiel: Er erkennt typische Abrieb-Spuren, Risse im Zahnschmelz oder auch Veränderungen am Zahnhalteapparat und Kieferknochen oder Mundschleimhaut. Nun können sofort erste Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Eine Kunststoff-Aufbiss-Schiene, die Betroffene nachts tragen, verhindert die weiteren Abnutzungsfolgen an den Zahnoberflächen und die Entspannung der muskulären Strukturen, zum Schutze der Zähne, des Zahnhalteapparates und der Kiefergelenke.

Weitere gute und bewährte Behandlungsmethoden sind die Physiotherapie und manuelle Therapie zur Behebung von Verspannungen und Fehlhaltungen, sowie mentale Entspannungstechniken beim Yoga oder der Meditation.

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