Logo, Zahnarzt Dr. Michael Petersson, HamburgZahnarzt Dr. Michael Petersson, Hamburg

Zahnarzt Dr. Michael Petersson
Albert-Einstein-Ring 8-10
22761 Hamburg - Bahrenfeld/Othmarschen

Telefon: 040 – 89 60 44 / 040 – 89 60 45
E-Mail:
MO und MI 8:00-17:00, DI 8:00-18:00,
DO 8:00-19:00, FR 8:00-14:00 Uhr
Weisheitszähne = Problemzähne?

Um die Weisheitszähne ranken sich viele Geschichten und viele Patienten machen sich Sorgen um sie. Schont seit jeher gilt die Meinung, dass Weisheitszähne durch ihr bloßes Dasein schon Probleme verursachen können und diese früher oder später entfernt werden müssen. Ist das wirklich so und sind damit verbundene Schmerzen und dicke Wangen unvermeidlich?

Mit der Weisheit kommen weitere Zähne

Zum Ende jeder Zahnreihe befinden sich beidseitig je 3 Backenzähne die auch Mahlzähne oder Molare genannt werden. Die jeweils letzten von Ihnen werden bei den meisten Menschen auf dem Röntgenbild erst ab dem 14. Lebensjahr erkennbar. Die im Volksmund Weisheitszähne genannten Molaren erscheinen also erst, wenn der Mensch „weiser“ geworden ist.

Sie bleiben zunächst unter dem Zahnfleisch verborgen und brechen erst im Erwachsenenalter durch (ab ca. dem 19. Lebensjahr) - bei manchen Menschen sogar nie. Sie bleiben dann, wie Fachleute sagen, retiniert. Ist für sie im Gebiss kein Platz, kann das zu Beschwerden führen.

Mögliche Komplikationen bei Weisheitszähnen

Nicht immer bricht ein Weisheitszahn komplikationslos durch das Zahnfleisch durch. Bei zu geringem Platzangebot im Mund kann der Weisheitszahn im falschen Winkel wachsen und so gegen seinen Nachbarn drücken.

Die Zahnsubstanz des davorstehenden Backenzahnes kann unter Umständen dabei beschädigt werden. Es kann in manchen Fällen auch zu bakteriellen Taschen-Infektionen im Kieferbereich kommen. Eventuell bilden sich dadurch auch Abszesse, die wegen ihrer nicht unkritischen Lokalisation dann dringend behandelt werden müssen.

Auch entstehen manchmal Zysten, die im ungünstigen Fall sogar Knochendefekte verschulden (koronale Zysten). Bei ungünstigem Wachstum auftretende Schmutznischen rufen neben den Weichteilinfektionen zudem nicht selten Karies hervor, da die Weisheitszähne durch ihre Lokalisation schwer zu erreichen und zu reinigen sind.

In den allermeisten Fällen ist bei auftretenden Problemen eine Extraktion unvermeidbar.

Weisheitszähne extrahieren

Man kann sich Weisheitszähne auch ohne direkte Indikation entfernen lassen. Zum Beispiel wenn ein längerer Auslandsaufenthalt ansteht, Prothesen potenziell gefährdet sind, aus kieferorthopädischen Gründen, oder einfach vorsorglich, zum Beispiel im Rahmen einer aus anderen Gründen notwendigen Kieferoperation.

Ein derartiger Eingriff stellt heute kein Problem mehr da. In der Regel wird dieser ambulant von einem ausgebildeten Kieferchirurgen vorgenommen und gewöhnlich entfernt er dabei sämtliche Bestandteile des Zahnes schnell und schmerzfrei, üblicherweise bei lokaler Anästhesie.

Für ängstliche und schmerzempfindliche Patienten bieten Praxen angstlösende Medikamente an. Auf Wunsch oder medizinisch notwendig, erfolgt die Operation unter Vollnarkose. Es sind nach dem Eingriff (sehr) –bitte herausnehmen selten Schwellungen oder anhaltende Schmerzen zu befürchten.

Beratung Ihren Zähnen zuliebe

Keine Angst vor Weisheitszähnen! Wenn Sie sich selbst davon überzeugen möchten, sprechen Sie uns auch auf dieses Thema an. Wir erklären Ihnen gerne und individuell den aktuellen Status Ihrer Zähne und worauf besonders zu achten wäre.

Dieser Internetauftritt setzt Cookies ein. Einige von ihnen sind essentiell und werden als Session-Cookies für die Bedienung dieses Webangebotes gesetzt. Andere dienen der anonymisierten Besucherauswertung und Optimierung des Angebotes. Mit Kick auf 'Cookies akzeptieren' erklären Sie sich einverstanden, dass weitere Cookies in Ihrem Browser hinterlegt werden. Bitte beachten Sie auch unser Impressum und die Datenschutzerklärung.